Holz-Polymer-Verbundwerkstoffe (WPC) | Zielsetzungen

Zielsetzungen

Eine in den letzten 10 Jahren entstandene Entwicklung, die die Design- und Funktionsmöglichkeiten von Holz- als auch Kunststoffwerkstoffen wesentlich erweitert, wird WPC (engl. Wood Plastic Composite, deutsch Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe) genannt. WPC sind thermoplastisch verarbeitbare Verbundwerkstoffe, die aus unterschiedlichen Anteilen von Holz, Kunststoffen und Additiven bestehen und durch Formgebungsverfahren, wie z. B. Extrusion oder Spritzguß verarbeitet werden. Sie versprechen ein hohes Potential an Eigenschaften welches sich auch in der Dynamik der  weltweiten Produktions- und Absatzmärkte wiederspiegelt.  

In der WPC-Technologie  wurden bisher als
Kunststoffkomponente nur Thermoplaste verwendet. Es sind keine Anwendungen mit duromeren Harzen be­kannt, obwohl Melamin- und Harnstoffharze in konventionellen Holzverbundwerkstoffen breite Anwen­dung finden und Verbunde mit ausgezeichneten Eigenschaften liefern. Dieses Potential wurde im Forschungsbereich aufgegriffen und im Forschungsfeld „Holz-Duromer-Verbundwerkstoffe“ intensiv bearbeitet. Im Forschungsfeld „Holz-Thermoplast-Verbundwerkstoffe“ werden die „klassischen“ WPCs aus Holz und Thermoplasten bearbeitet, die bereits durch Reflexionen des Marktes außerordentlich interessante Forschungsaufgaben für innovative Anwendungen
darstellen.  

Im gesamten Forschungsbereich werden neue Materialien und Technologien mit hoher Umsetzungsrelevanz entwickelt. Dem Kompetenzzentrum stehen hierfür umfangreiche Technikumsanlagen von der Compoundierung über die Extrusion bis hin zur Qualitätsprüfung (z.B.: Bewitterungsversuche) zur Verfügung. Marktforschungs­projekte begleiten die technischen Entwicklungsschritte.

 
 
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